Miriam Ziegler
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Montag, 25. Jänner 2010(oder der Tag der frohen Botschaft) und die Tage danach




Nach meinem Missgeschick in Tallinn hatte ich absolut keine Ahnung, wie meine unmittelbare Zukunft aussehen würde. Würde ich trotzdem zu den olympischen Spielen geschickt oder war die ganze Arbeit umsonst? Ich war an dem Tag wirklich nervös, weil ich wusste, dass während ich mit Freunden in der Stadt war, das OÖC entschied ob ich nun nach Vancouver dürfte oder nicht.
Als mich dann meine Trainerin angerufen hat und mir mitgeteilt hat, dass ich eine der 81 Athleten und Athletinnen war, die das Österreichische Team ausmachten, fiel mir ein Stein vom Herzen!

Ab diesem Tag ging alles sehr schnell. Ich hatte noch genau 8 Tage bis zur Abreise nach Chicago. Die Schulwoche verlief ziemlich normal. KEIN Schulstress mehr, da Notenschluss schon war und das Ganze total entspannend war.  Training war wie immer, aber durchsetzt mit Pressebesuchen. Was ich nicht ahnte: Das Wochenende sollte eines der anstrengendsten werden, die ich je hatte!
Am Samstag die Einkleidung. Ich hatte damit gerechnet, dass das ungefähr so ablaufen würde, wie die Einkleidung für die Jugendolympiade. Kommen-Sachen nehmen-Gehen. Dem war nicht so. Kommen-Registrieren-Sachen da holen-Sachen dort holen-Foto für die Presse-zum Schneider mit der einen Hose-Sachen holen-andere Hose zum Schneider-Interview für die Presse-Schuhe holen-auf die Sachen vom Schneider warten-Interview mit der Presse-Abmelden-nachhause gehen. Das alles hat 3 Stunden gedauert. Und als ich zu Hause war, musste ich natürlich noch packen, da ich die nächsten Tage in Wien verbringen würde und vor meiner Abreise nicht mehr nach Hause käme.

Am Sonntag war dann die Farewell Party im Studio 44 der Lotterien, und ich musste wieder viele Fotos machen. Leider war es mir in diesem Rahme nicht wirklich möglich andere Leute kennenzulernen. Dafür war das Essen umso besser.

Am Montag war  die Angelobung beim Bundespräsidenten in der Hofburg. Das Ganze war sehr spannend. Ich glaube jeder ist aufgeregt, wenn er zum ersten Mal den Bundespräsidenten persönlich trifft.  Dort hatte ich dann auch endlich die Gelegenheit mich mit anderen Sportlern zu unterhalten.


Angelobung

 

mehr Fotos

 


Am Dienstag war es dann so weit! Endlich raus aus Wien und ab nach Chicago. Wir sind über Washington geflogen und dort am Flughafen hab ich Olympiateilnehmer anderer Länder gesehen, sowie meinen ersten offiziellen Fan, der ein Foto mit mir gemacht hat. Es war ziemlich lustig.
Als wir dann endlich in Chicago angekommen sind, bin ich nach der anstrengenden Reise nur mehr ins Bett gefallen. Am nächsten Tag hab ich dann festgestellt, dass das Haus der Familie Glastris, bei der wir wohnen, kein Haus, sondern eine Villa ist. Es ist wunderschön, riesengroß und das Highlight ist ein Whirlpool auf der Garage.
Mein erster Trainingstag war echt gut. Alles lief wie geschmiert und auch die nächsten sind bis jetzt wirklich toll. Es wird von Tag zu Tag besser und ich glaube, dass ich hier die Möglichkeit habe mich optimal auf Vancouver vorzubereiten.

 
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